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Buchrezension – Das Haus am Hyde Park

Ich habe dieses Buch ausgewählt, da mich das Cover sehr angesprochen hat. Es suggerierte mir eine leichte Leselektüre; ebenfalls die Optik – mit den farbenfrohen Tassen – sprach mich an. Auch die offizielle Produktbeschreibung weckte mein Interesse:

Ein schrecklicher Unfall zerstört das Leben der jungen Australierin Ella O Hanlon. Bei Nacht und Nebel verlässt sie daraufhin ihre große Liebe Aidan, den sie für die Tragödie verantwortlich macht. Ihr liebenswerter, weiser Onkel Lucas Fox überredet sie schließlich, zu ihm nach London zu kommen. Der Professor lebt in einer alten Villa am Hyde Park, die voller Bücher und wundervoller Erinnerungen steckt. Was Ella nicht weiß, gemeinsam mit dem Rest der kunterbunten Fox-Familie schmiedet Lucas einen Plan, um seiner Nichte die Freude am Leben zurück- und sie wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammenzubringen.

Schrecklicher Unfall – da denkt man an einen Verkehrsunfall – ich jedenfalls. Und es kam ganz anders. Ich möchte natürlich nicht den ganzen Inhalt wiedergeben, denn dann ist der Reiz für euch weg, dieses Buch selbst zur Hand zu nehmen. Allerdings möchte ich verraten, dass der tragische Unfall den Tod des fast zweijährigen Sohnes darstellt. Ich bin geschockt. Oftmals habe ich mich in meinem Leben schon gefragt, wie wird man mit so etwas fertig – wie schafft man es weiter zu leben?

Ist ein Kind krank, unheilbar krank, so ist es kaum vorstellbar, wie Eltern es schaffen die Kraft für diesen Weg auf sich zu nehmen und doch immer stark zu sein – für ihr Ein und Alles. Doch durch einen Unfall, der einen von heute auf morgen aus dem Jetzt reisst – ohne Vorbereitung – ohne Ankündigung – ich kann schwerlich diese Gedanken für mich weiter ausführen.

In diesem Buch wird dargestellt, wie nicht nur die Eltern damit umgehen können (nicht immer im positiven Sinn) – aber man gewinnt auch einen Einblick, wie andere Familienmitglieder – Oma, Opa, Schwester, Bruder, Onkel etc. – die Situation erleben.

Von Gänsehaut über Tränen – in diesem Buch wird die Erinnerung an ein geliebtes Kind nahe gebracht. In Erinnerungen kann man mit der Familie lachen – natürlich mit der Kehrseite, dass es niemals mehr so sein wird ……….

Das Haus am Hyde Park
Das Haus am Hyde Park
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