Familie Langner

Madrid – Lamezia – Tropea 

Kleine Auszeit in Italien. Deswegen – an alle meine Jakobsweg-Fans – muss der Bericht vom Caminho Portugués abermals auf Fortsetzung warten. Aber es wird weitergehen – nach dem Urlaub im wunderschönen Italien hier. 

Eigentlich hatte ich vor ein paar Wochen nach Flügen von Madrid nach Rom geschaut. Aber die waren mir zu teuer. Also habe ich geschaut, welche alternativen Flughäfen gibt es denn noch in Italien? Und so kam ich auf Lamezia – im Süden von Italien. Flüge für gerade mal 39.99 €. Na, da hängen wir doch gerne mal ein paar Tage Urlaub ran. 

Also sind wir heute morgen in Madrid gestartet. Mit Ryanair nach Lamezia. Und von dort mit dem Zug 50 km nach Tropea – für 4.90€/Person. Kann man nicht meckern. 

So weit im Süden von Italien waren wir noch nie. Kalabrien hat man mal gehört, aber nun bin ich selber vor Ort. Wir sind am späten Nachmittag hier angekommen und haben nur einen kurzen Einblick in das schöne Städtchen Tropea bekommen. Ich muss sagen, einfach herrlich. So viel Charme und Atmosphäre, gepaart mit bestem italienischen Essen, türkisblauem Meer mit Sandstrand und ich glaube für mein Wanderherz wird sich hier auch etwas ergeben. Ich bin sehr gespannt und lasse die ersten Bilder sprechen….

Jakobsweg

Caminho Portugués – Tag 6

Es ist soweit, wir müssen die wundervolle Herberge verlassen. Wir machen uns früh auf die Beine – heute liegt ein sehr anstrengender Tag vor uns. Aber bevor wir die Herberge verlassen, schreiben wir uns noch in das Gästebuch ein – hier kann man einfach nicht des Lobes voll genug sein.

Jakobsweg 2017 131

Es ist angenehm kühl und wir nehmen uns vor möglichst weit voran zu kommen, so lange es noch nicht so warm ist. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich. Es geht durch Eukalyptuswälder und über uralte, teilweise noch original erhaltene Pflastersteine. Selbst der stetige Anstieg vor Pedreira meistern wir mit links. Weiterlesen „Caminho Portugués – Tag 6“

Jakobsweg

Caminho Portugués – Tag 5

Um 8.30 Uhr muss ich das Kloster verlassen. Meine Füße fühlen sich von gestern noch ziemlich platt an. Aber heute werde ich ja erstmal auf die Ankunft der beiden warten und kann mir eine kleine Auszeit gönnen. Ich fange direkt mal damit an und kehre schon nach 100m in eine Bar ein. Dort nutze ich ausgiebig und ohne Zeitdruck das WLAN. Bestelle mir ein leckeres Frühstück und Kaffee, Kakao und Orangensaft. Herrlich! Die beiden sind zwischenzeitlich im Flieger und landen nach nur einer Stunde Flug in Porto. Von dort müssen sie mit der Metro zum Hauptbahnhof fahren und der Zug dauert dann zu mir nach Viana do Castelo nochmals 1,5 h. Nach drei Stunden in der Bar mache ich Weiterlesen „Caminho Portugués – Tag 5“

Fotos · Jakobsweg

Caminho Portugués – Tag 4

Ich weiß, ich hinke mit der Berichterstattung etwas hinterher. Aber hier auf dem Camino ist das WLAN rar gesät.

Tag 4 ging es eigentlich nur darum, mein Ziel – Viana do Castelo – zu erreichen. Morgen kommen dort meine Tochter Kira und meine Freundin Karin an. Problem ist, dass es noch 37 km sind und die letzte Unterkunft vor dem Zielort ist 25 km entfernt. So würde ich es morgen nicht mehr schaffen rechtzeitig in Viana zu sein.

Sieben Uhr laufe ich los. Die ersten Tage stecken bereits in den Knochen. Allerdings ist es angenehm kühl und ich komme erstmal gut voran. Ich laufe durch endlose Gemüseplantagen. Gegen 12 Uhr kehre ich das erste Mal ein, um mich zu stärken und einen Kaffee zu trinken.

Taxi?

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Jakobsweg

Caminho Portugués – Tag 3

Der frühe Vogel und so … heute schon um sieben Uhr gestartet. Ganz schön frisch, mein lieber Scholli. Nach dreihundert Metern bin ich am Meer und kann beim Laufen den Sonnenaufgang genießen.

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Jakobsweg

Caminho Portugués – Tag 2

Gut habe ich geschlafen. Da ich allerdings in einem Hostel (9€)bin, ist morgens natürlich kein allgemeines Packen angesagt, wie in einer Pilgerherberge. Als ich das erste Mal um halb sechs wach wurde, kamen die Letzten vom Party machen nach zurück. Und in einem 10-Bett-Zimmer ist nun mal auch nicht so viel Platz. Also habe ich

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Jakobsweg

Caminho Portugués – Tag 1

Es geht los auf den Camino Portugués. 6.45 Uhr Flughafen Madrid. Terminal 2 checke ich ein bei Air Portugal TAP.
Im Flieger ein älterer Spanier neben mir, der direkt die Chance nutzte,

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Fotos · Spanien

Laguna Grande de Peñalara

Es folgen in meinem Blog ein paar Empfehlungen zu wunderschönen Wanderungen in der Sierra de Guadarrama (mehr Infos hier– ca. 45 km nördlich von Madrid.

Zur Laguna Grande de Peñalara wählt ihr den Ausgangspunkt Puerto de Cotos (mehr Infos hier). Übrigens kann man hier auch im Winter diverse Pisten für besten Schneespaß finden.

Der Weg zur Lagune ist gut gekennzeichnet. Eine gewisse Kondition ist hier allerdings von Vorteil. Mit einer Pause von ca. 30 min sollte man insgesamt ein Zeitfenster von 4 Stunden einplanen. Zur Lagune ist der Weg anspruchsvoller als auf dem Rückweg. Allerdings ist der Rückweg mit einiger Konzentration zu gehen, da die Power nicht mehr allzu sehr vorhanden ist, und man gerne das Stolpern auf den nicht gefestigten Wegen anfängt.

Ich empfehle zudem, sich vorher unbedingt den Wetterbericht anzuschauen, damit man nicht – oben angekommen – wie ich, von einem Gewitter überrascht wird. So schnell war ich noch nie von einem Berg wieder runter. Dabei hätten die schwarzen Wolken – siehe Bilder – mir doch als Vorboten genügen müssen. Wie der geölte Blitz bin ich wieder zur Talstation gelaufen – so schnell, dass erstmalig mein Hund hinter mir gelaufen ist.

Ihr wisst, dass ich gerne meine Bilder sprechen lasse. Schaut euch die wunderschöne Landschaft an – hier eine kleine Auswahl:

Fotos

Come in and find out ….

In Madrid kommt jeder Kulinarier auf seine Kosten. Die Stadt hat so viele Bars, dass die Stadtregierung mittlerweile Neueröffnungen einen Riegel vorgeschoben hat. Neben den typischen Tapas-Bars sind jegliche Köstlichkeiten aller Nationalitäten zu finden.

Aber nicht nur der feine Gaumen kommt hier auf seine Kosten – die Entradas (Eingänge) sind nicht selten eine farbenfrohe Augenweide.

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Location: Taberna Salamanca, Calle Cava Baja, 31, 28005 Madrid (La Latina)

Und natürlich dürfen die Motorroller nicht fehlen. Wild geparkt, gehören sie einfach zum madrilenischen Stadtbild dazu.

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Familie Langner

Pepper ist wieder da ….

Noch etwas schmutzig ist Pepper wieder munter in unserem Garten unterwegs. Er hat sich im November zum Winterschlaf eingegraben – ca. 35 cm tief in die Erde. Damit ich ihn wiederfinde – falls doch etwas mit dem Winterschlaf schief gehen sollte – habe ich mir die Stelle markiert, an der er abgetaucht ist. 4,5 Monate ohne Essen. Die Vitalfunktionen auf das Minimum reduziert. Für mich nach wie vor ein Wunder.

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