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Frómista – Calzadilla de la Cueza – Jakobsweg

Die letzten beiden Tage trage ich in einem Beitrag zusammen. Ich befinde mich zur Zeit ja zwischen Burgos und Leon. Dies ist eigentlich der unbeliebteste Abschnitt auf dem Camino Francés. Viele Pilger „umfahren“ diesen Abschnitt, weil er landschaftlich nicht wirklich sehr reizvoll ist und viele Etappen nahe der Nationalstraße verlaufen.Gestern war die Etappe 19 km lang. Gestartet in Frómista ging es 3,5 km bis zur ersten Einkehr. Danach konnte man zwischen zwei Wegalternativen wählen. Eine schönere Variante an einem Bach entlang und eine Variante, welche wenigstens durch zwei Dörfer führte. Ich habe mich dann für Letztere entschieden. Wie bereits erwähnt, befindet man sich bei dieser Etappe auf der sogenannten „Pilger Autobahn“. Das Foto zeigt ganz gut, wie es zu diesem Namen bekommen ist.Das Etappenziel lag in Carrión de los Condes und dort habe ich dann auch das Highlight des Tages vorgefunden. Ein traumhaftes Zimmer in einer Klosteranlage „San Zoilo“ Hotel Real Monasterio.Sogar eine Badewanne hatte mein Zimmer. Das ist natürlich Luxus pur auf dem Jakobsweg.

Jetzt zur heutigen Etappe, welche in zwei Sätzen beschrieben ist: 18 km durchs Nichts, ohne Möglichkeit der Einkehr ausser bei einem aufgestellten Foodtruck. Dieser Abschnitt ist die bekannte Meseta (iberische Hochebene). Ich lasse die Bilder sprechen. Sie sehen alle gleich aus, aber es sind wirklich unterschiedliche Streckenabschnitte.

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Fotos · Jakobsweg

Hornillos del Camino nach Castrojeriz – Jakobsweg

Es war lange still in meinem Blog. Einer meiner treuesten Mitleser war mein Vater. Ich glaube, dies war wirklich mit ein Grund, warum ich hier kurz vor seinem Tod vor 2 Jahren das letzte Mal etwas gepostet habe. Zur Zeit befinde ich mich auf dem Jakobsweg und auch diesen hat mein Vater immer aus der Ferne begleitet. Wenn ich ihm abends geschrieben habe, dass ich gut angekommen bin, dann war es für ihn ein gelungener Tag und er hat sich mit mir gefreut. Tatsächlich habe ich mich einmal nicht bei ihm gemeldet, weil die Etappe schwieriger war als gedacht und ich erst am späteren Abend in der Herberge einlief. Da war er echt sauer…. 😂.

Also Papa, ich bin mir sicher, dass du mich wieder auf dem Weg begleitest und vielleicht bist du ja jetzt tatsächlich noch näher dran. Ist so ein Gefühl von mir und dieses behalte ich gerne bei.

Ich befinde mich aktuell auf dem Jakobsweg. Angeschlossen an letztes Jahr, war heute meine erste Etappe von Hornillos de Camino nach Castrojeriz – 21 km bei 27 Grad, etwas angenehmen Wind, aber sehr wenig Schatten auf dem Weg. Wie so gerne auch in früheren Beiträgen, lasse ich die Bilder sprechen.

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Rom – Petersdom – Engelsburg

Nun sind wir schon das zweite Mal in Rom – kleiner Unterschied – diesmal ist es warm. Letztes Mal waren wir im Dezember dort und jetzt dürfen wir Rom im späten Frühling genießen. Auf dem Programm stehen diesmal nur die Vatikanischen Gärten am Samstag und den Rest der Zeit erkunden wir Rom auf eigene Faust.

Am Freitagmorgen geht es Weiterlesen „Rom – Petersdom – Engelsburg“

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Abtei Montecassino

Nachdem wir in der Nähe von Neapel für eine Nacht waren, sind wir am nächsten Tag nach Rom gefahren. Dank Manfred haben wir noch einen kurzen Abstecher zur Abtei Montecassino gemacht. Dieses Benediktiner-Kloster – quasi auf halber Strecke zwischen Neapel nach Rom gelegen – thront auf einem Hügel in 516m Höhe. Historisch bekannt ist dieser Ort durch die Schlacht um Monte Cassino (Wikipedia) im Jahre 1944. Wenn man das Gebäude heute sieht und parallel dazu die Bilder der totalen Zerstörung damals, so ist es unglaublich, an diesem Ort wirklich stehen zu können.

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Letzter Tag in Tropea – Kalabrien 

Wunderschöne Tage liegen hinter uns hier an der Küste im Süden Italiens. Ich werde den Anblick des türkisen Wassers vermissen – aber ebenso mitnehmen und daran zehren. Im Vorfeld hatte ich mich über Kalabrien informiert – Bilder im Internet versprachen Großes. Aber meine Erwartungen wurden übertroffen – und ich kann nur jedem ans Herz legen, sich auf den Weg nach Kalabrien zu machen. Die Menschen sind so herzlich und freundlich hier. Nicht nur uns Touristen gegenüber – nein, auch untereinander. Man sieht es auf der Straße. Da wird sich gefreut, den anderen zu treffen. Küßchen hier, Küßchen da – übrigens auch unter Männern. Ich dachte, dass wäre nur in Filmen so oder in der Ramazotti-Werbung. Nein, es ist nicht gestellt. La dolce vita, bella Italia! Also von hier noch ein paar Bilder zu euch, bevor ihr dann die Flug-Suchmaschinen betätigen könnt. 

Morgen geht es weiter nach Neapel – nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Rom – aber ich bin trotzdem gespannt, was uns erwartet. Ihr hört von mir. Arrivederci!

Fotos · Jakobsweg

Caminho Portugués – Tag 4

Ich weiß, ich hinke mit der Berichterstattung etwas hinterher. Aber hier auf dem Camino ist das WLAN rar gesät.

Tag 4 ging es eigentlich nur darum, mein Ziel – Viana do Castelo – zu erreichen. Morgen kommen dort meine Tochter Kira und meine Freundin Karin an. Problem ist, dass es noch 37 km sind und die letzte Unterkunft vor dem Zielort ist 25 km entfernt. So würde ich es morgen nicht mehr schaffen rechtzeitig in Viana zu sein.

Sieben Uhr laufe ich los. Die ersten Tage stecken bereits in den Knochen. Allerdings ist es angenehm kühl und ich komme erstmal gut voran. Ich laufe durch endlose Gemüseplantagen. Gegen 12 Uhr kehre ich das erste Mal ein, um mich zu stärken und einen Kaffee zu trinken.

Taxi?

Weiterlesen „Caminho Portugués – Tag 4“

Fotos · Spanien

Laguna Grande de Peñalara

Es folgen in meinem Blog ein paar Empfehlungen zu wunderschönen Wanderungen in der Sierra de Guadarrama (mehr Infos hier– ca. 45 km nördlich von Madrid.

Zur Laguna Grande de Peñalara wählt ihr den Ausgangspunkt Puerto de Cotos (mehr Infos hier). Übrigens kann man hier auch im Winter diverse Pisten für besten Schneespaß finden.

Der Weg zur Lagune ist gut gekennzeichnet. Eine gewisse Kondition ist hier allerdings von Vorteil. Mit einer Pause von ca. 30 min sollte man insgesamt ein Zeitfenster von 4 Stunden einplanen. Zur Lagune ist der Weg anspruchsvoller als auf dem Rückweg. Allerdings ist der Rückweg mit einiger Konzentration zu gehen, da die Power nicht mehr allzu sehr vorhanden ist, und man gerne das Stolpern auf den nicht gefestigten Wegen anfängt.

Ich empfehle zudem, sich vorher unbedingt den Wetterbericht anzuschauen, damit man nicht – oben angekommen – wie ich, von einem Gewitter überrascht wird. So schnell war ich noch nie von einem Berg wieder runter. Dabei hätten die schwarzen Wolken – siehe Bilder – mir doch als Vorboten genügen müssen. Wie der geölte Blitz bin ich wieder zur Talstation gelaufen – so schnell, dass erstmalig mein Hund hinter mir gelaufen ist.

Ihr wisst, dass ich gerne meine Bilder sprechen lasse. Schaut euch die wunderschöne Landschaft an – hier eine kleine Auswahl:

Fotos

Come in and find out ….

In Madrid kommt jeder Kulinarier auf seine Kosten. Die Stadt hat so viele Bars, dass die Stadtregierung mittlerweile Neueröffnungen einen Riegel vorgeschoben hat. Neben den typischen Tapas-Bars sind jegliche Köstlichkeiten aller Nationalitäten zu finden.

Aber nicht nur der feine Gaumen kommt hier auf seine Kosten – die Entradas (Eingänge) sind nicht selten eine farbenfrohe Augenweide.

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Location: Taberna Salamanca, Calle Cava Baja, 31, 28005 Madrid (La Latina)

Und natürlich dürfen die Motorroller nicht fehlen. Wild geparkt, gehören sie einfach zum madrilenischen Stadtbild dazu.

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Algarve – Portugal

In den Osterferien haben wir uns 5 Tage Zeit genommen um die Algarve zu erkunden. Man hört ja immer wieder, wie wunderschön es dort sein soll. Also machten wir uns auf den Weg. Ziel Albufeira – 750 km von Madrid entfernt. Und ja, ich schliesse mich dieser allgemeinen Meinung an – es IST wunderschön. Wir hatten Glück mit dem Wetter und haben auch bestimmt nicht alles gesehen. Aber wir wussten relativ schnell – die Algarve wird im Sommer das Ziel unseres Familienurlaub sein. Sommer, Sonne, Strand, wunderschöne und rauhe Natur, gutes Essen, freundliche Portugiesen – alles chic.

Aber seht selbst.

 

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Toledo

Nach nun 4 Jahren habe auch ich es endlich nach Toledo geschafft. Nur 65 km südwestlich von Madrid gelegen nahezu ein Katzensprung. Eine wunderschöne und zugleich historische Stadt. Um in den Stadtkern zu gelangen ist zuerst ein wenig Beinarbeit nötig. Aber sofort ist man gefangen von dem einmaligen, gemütlichen Ambiente der zahllosen Gässchen. Aber wie immer lasse ich die Bilder sprechen.

Wikipedia: Mehr Info hier klicken